Als Marco Polo 1292 nach seiner Rückkehr aus China von dessen Größe, seiner tausende Jahre alten Kultur, seinen Bauten, seinen Schätzen und seinen Kenntnissen in vielen Wissenschaften erzählte, nannten ihn die Italiener „Il Milione“, einen „Aufschneider“. Heute wissen wir, dass er nicht übertrieb. Aber ein chin. Sprichwort lautet: „Einmal sehen ist besser als hundertmal hören.“ Also fahren wir selbst hin und sehen die Chinesische Mauer, den Himmelsaltar, die „Verbotene Stadt“, die „Terrakottaarmee“ des Ersten Kaisers, Reisterrassenfelder, „Hängende Klöster“, riesige Buddhas und Pekingoper. Dank des gerade beginnenden Campingtourismus können wir als eine der ersten Gruppen China  mobil erfahren und erleben. Mit Dim Sum, Feuertopf und Pekingente gehen wir auch kulinarisch auf eine genussreiche Entdeckungsreise.
1. Tag: Abflug Frankfurt
2. Tag: Ankunft Shanghai - Stadtbesichtigung I - Transfer zum Hotel

Shanghai – zahllose Romane und Filme haben für seine Bekanntheit, seinen Ruhm und Mythos gesorgt. In den 1920er und 1930er Jahren war es Chinas Luxuskaufhaus und Sündenbabel. „Er wurde shanghait“ wurde zum geflügelten Ausdruck für den, der nach einer durchzechten Nacht am Morgen auf einem Schiff als unfreiwilliger Matrose aufwachte. Heute ist Shanghai eine 23-Mio-Metropole der Superlative und auf dem Weg zur Welthauptstadt des 21. Jahrhunderts.

3. Tag: Shanghai - Stadtbesichtigung II

Wir sehen die faszinierende Altstadt, den Basar mit seinen Garküchen, Shanghais schönstes Teehaus, das „alte“ und „neue“ Wahrzeichen, den „Bund“ internationaler Banken- und Handelshäuser. Wir bewundern edle Porzellane und exquisite Tuschemalereien im weltberühmten Shanghai-Museum und genießen den faszinierenden Ausblick von der mit 474 m Höhe bis vor kurzem höchsten Aussichtsetage der Welt im Shanghai World Finance Center, das 101 Etagen zählt.

4. Tag: Übernahme Fahrzeuge - Shanghai - Wuxi

Unser erster Fahrtag führt uns in die 3000 Jahre alte Stadt Wuxi (Shanghai ist nicht mal 2000 Jahre alt). Die enorm aufstrebende Stadt wird „Klein-Shanghai“ genannt. Große Unternehmen haben hier Werke: Sony, Minolta, Agfa, Bosch u. v. a. m. Es liegt am drittgrößten Binnensee Chinas, dem Tai Hu. In Wuxi ist der „Garten der Zerstreuung“, einer der berühmtesten Privatgärten Chinas, und die 88 m hohe Buddha-Statue am Lingshan. Und Wuxi ist eines der Zentren deutscher Bildung in China. Man unterhält Städtepartnerschaften mit Ratingen, Bocholt und Leverkusen.

5. Tag: Wuxi - Suzhou

„Venedig des Ostens“, so nennt man wegen seiner vielen Kanäle Suzhou in der Provinz Jiangsu, am Kaiserkanal gelegen. Hier ist die Wiege der Wu-Kultur, 514 v. Chr. Von dem legendären König Helu gegründet. Sie gilt als die „Seidenhauptstadt“ des damaligen Kaiserreichs China und ist seit dem 14. Jh. führend in der Seidenproduktion. Weltberühmt sind Suzhous Gärten – z. T. UNESCO-Weltkulturerbe – wie der „Garten des Verweilens“. Marco Polo besuchte Suzhou 1276 und fand sie großartig, heute wir.

6. Tag: Suzhou - Hangzhou

Wir erreichen Hangzhou an der Mündung des Qiantang-Flusses in der Hangzhou-Bucht. Hangzhou ist eine der Wiegen der chin. Zivilisation; seine Liangzhu-Kultur lässt sich über 4700 Jahre nachweisen. Zu Marco Polos Zeiten hatte sie den größten Hafen der Welt, und er selbst hielt sie für „die schönste Stadt der Welt“. Hangzhou gilt als romantischte Stadt Chinas. Dresden ist Partnerstadt. Übrigens befahren wir heute die 6-spurige, aufregende Hangzhou-Brücke, 2008 nach 10 Jahren Planungs- und Bauzeit eröffnet. Mit knapp 36 km Länge ist sie z. Zt. die längste Überseebrücke der Welt.

7. Tag: Hangzhou - Huang Shan

Willkommen in Huang Shan, dem „Gelben Berg“ bzw. „Berg des Gelben“, des Gelben Kaisers, dem mythischen Urvater der Chinesen. Hier erlangte er der Sage nach seine Unsterblichkeit und fuhr auf dem Wolkenwagen zum Himmel. Wenn wir dem gespenstischen Spiel von Nebelschwaden zusehen, können wir uns das auch vorstellen.

8. Tag: Huang Shan - Besichtigung

Wir besichtigen mit der Seilbahn Huang Shan, eines der 5 berühmtesten Gebirge Chinas. Es verkörpert den Idealtyp, wie es chin. Maler seit Jahrhunderten darstellen: steile Felsnadeln (72 Gipfel bis ca. 1900 m Höhe) mit bizarren Formen, knorrigen Kiefern, darüber „Zuckerwatte-Wolken“ und zu Recht seit 1990 UNESCO-Kultur- und Natur-Welterbe. Gut ausgebaute Wanderwege mit Betontreppen sind nicht nur für uns Tagesgäste, sondern auch einziger Zugang für Übernachtungsgäste der Berghotels und Versorgungsweg für Lastenträger (Koffer, Lebensmittel, Zementsäcke, Gasflaschen etc.).

9. Tag: Huang Shan - Wuyishan

Über Jingdezhen, bekannt als „Porzellan-Hauptstadt Chinas“, geht es nach Wuyishan, ein relativ kleines Gebiet mit wunderbarer
Artenvielfalt, steilen Felsen, die wie begrünte Skulpturen wirken und seit 1999 UNESCO-Weltnaturerbe sind.

10. Tag: Ruhetag - abends Folklore mit Tanz und Gesang
11. Tag: Wuyishan - Besichtigung

Die bizarren Felsen sollen Trümmer des Regenbogens sein, über die der „Herr der Wuyi“, ein legendärer Ritter, in den Himmel gelangt sein soll. Es gibt den „Jademädchen-Gipfel“, den „Fluss der 9 Windungen“, Bestattungshöhlen und den „Gipfel der Himmelsreife“. Aufgrund der Artenvielfalt wird Wuyishan in China auch als „Paradies der Vögel“, „Königsreich der Schlangen“ oder „natürlicher botanischer Garten“ bezeichnet. Eine landesweit bekannte Spezialität des Gebiets sind die Wuyishan-Tees, die zu den bekanntesten Teesorten Chinas gehören.

12. Tag: Wuyishan - Quanzhou

„Chinas Lübeck“ wird Quanzhou genannt. Im Mittelalter zur Yuan-Dynastie einer der bedeutendsten Handelshäfen der Welt lag an der „Seidenstraße der Meere“, sind heute dank der darauf folgenden Stagnation noch viele historische Bauten erhalten. Auch sind hier andere Baumaterialien und lebendiges Brauchtum vorherrschend. Heute ist es ein wichtiges Zentrum der Steinmetzerei und wird wegen seines Kaiyuan-Tempels, auch „Lotosblütentempel“ genannt.

13. Tag: Quanzhou - Xiamen

Die Hafenstadt Xiamen gilt als eine der angenehmsten Orte an Chinas Küste mit dem gewissen Charme der Kolonialzeit trotz aller Modernität dazwischen. Lokal nennt man sie nach dortigem Dialekt Amoy, aber auch wegen seiner Kraniche „Kranich-Stadt“. Im 19. Jh. war Xiamen Hauptexporthafen für Tee, heute ist es sowohl ein bedeutender Containerhafen als auch Ziel zahlreicher Kreuzfahrtschiffe. Touristisches Hauptziel ist die nur wenige 100 m entfernte Insel Gulangyu, ein Kleinod an kolonialer Architektur mit strengem Milieu-Schutz, vielen Straßenhändlern, vielseitiger Gastronomie und Souvenirshops. Trier ist Partnerstadt von Xiamen.

14. Tag: Xiamen - Longyan

Weiter geht unsere spannende Entdeckungsreise. Zuerst sehen wir die ganz spezielle Hausform Tulou, die traditionell von den Hakka verwendet wird: kreisrunde Gruppen-Wohnanlagen
mit einem Durchmesser von über 100 m, 3 bis 5-stöckig mit mehreren Meter dicken Außenmauern aus Lehm. Ein einziges Haus – ein ganzes Dorf.  Sie sind außen sehr schlicht, innen oft überraschend reich geschmückt mit einem zentralen Innenhof (UNESCO-Weltkulturerbe). Ziel ist Longyan, die „Drachenfelsen-Stadt“ und Namensgeberin der  Longan-Früchte. Der Erfinder des Tigerbalsams kommt von hier.

15. Tag: Longyan - Shenzhen

Heute erreichen wir Shenzhen, unsere Ausgangsbasis für unseren morgigen Ausflug nach Hong Kong. Aber Shenzhen ist mehr als das: Eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen in China (nach Hong Kong und Macao). Im einstigen Fischerdorf boomt die Bauindustrie ohne Ende – es gibt 30 Gebäude, die höher als 200 m sind und v. a. nachts eine aufregende Skyline bilden – und Polderflächen, die dem Meer weiteres Land abringen. Übersetzt heißt Shenzhen „tiefe Entwässerungsgräben“. Bemerkenswert ist auch das Künstlerdorf Dafen, welches als weltweit größte Werkstatt für kopierte Ölgemälde gilt.

16. Tag: Busausflug: Hong Kong - Stadtbesichtigung

Hong Kong („Duftender Hafen“) im Mündungsgebiet des Perlflusses, das ist die verrückte Quadratur des Kreises: Über 7 Mio. Bewohner auf 1104 km2, Weltstadt, Wirtschafts- und Finanzzentrum dank Abertausender von Klimaanlagen in subtropischem Klima und dank der besonderen geschichtlich/politischen Entwicklung. Es ist nach wie vor die einzig wahre Adresse für einen günstigen Einkauf von Elektronik in China. Wir erleben den aufregenden Mix zwischen alt und neu, historischen Dschunken und Hightech-Jachten, quirligen, engen Märkten und Skyscraper.

17. Tag: Shenzhen - Guangzhou

Wir kommen zum Südzentrum Chinas, zur internationalen Metropole Guangzhou bzw. Kanton. Als Shanghai noch gar nicht existierte, gab es Kanton schon als Hafenstadt. Heute steht es touristisch im Schatten von Shanghai und Hong Kong. Die Stadt zwischen Moderne und Tradition hat ihren Beinamen „Ziegenstadt“ aus einer Sage, als vor langer Zeit Not und Hunger herrschten und „Unsterbliche“ auf Ziegen rettende Getreideähren brachten. Seitdem wuchs der Wohlstand. Die Küche ist vielseitig. Es heißt, die Kantonesen essen alles, was schwimmt, fliegt oder 4 Beine hat, außer U-Boote, Flugzeuge und Tische. Abends gehen wir Dim Sum essen, kleine Häppchen aus dem Bambus-Dämpftopf. Übersetzt: „Kleine Leckerbissen, die das Herz berühren“. Städtepartner ist Frankfurt am Main.

18. Tag: Guangzhou - Zhaoqing

Ein neuer Tag, eine wieder total überraschende Wohnform in Kaiping: Diaolou sind befestigte Wohntürme mit bis zu neun Etagen. Wohlhabende Chinesen schützten sich so vor Raub und Plünderung zwischen 1860 und 1930. Viele wurden in der Kulturrevolution zerstört, einige sind UNESCO-Weltkulturerbe. Der Tag endet in Zhaoqing, das erst seit 1118 von Kaiser Chonghe diesen neuen Namen erhielt, was „Beginn von Freude und Fröhlichkeit“ bedeutet. Zhaoqing ist Industriestadt, drum herum werden Reis, Zuckerrohr, Erdnüsse und Pflanzen für TMC angebaut. Kulinarische Spezialität sind Guozhen Zong, schwere, heiße, gefüllte, pyramidenförmige Klebereistaschen. Kalligraphen schätzen die besondere Tinte von hier.

19. Tag: Zhaoqing - Yangshuo

Heute steht der „Sieben-Sterne-Park“ auf unserem Programm. Dieses Biosphärenreservat seltener Primärwälder ist mindestens 400 Jahre alt, das erste Naturschutzgebiet Chinas und zugleich ein wichtiges buddhistisches Zentrum. Hier gibt es fünf Seen und sieben Felsen. Die fünf Seen sind durch einen 20 km langen Damm miteinander verbunden. Die sieben steilen Felsen sehen wie Sterne am Himmel aus.

20. Tag: Yangshuo - Besichtigung

Wir besichtigen gemeinsam das UNESCO-Weltnaturerbe, dann ausgedehnte Schifffahrt auf dem Li.

21. Tag: Ruhetag
22. Tag: Yangshuo - Guilin - Longsheng

Zuerst erleben wir Guilin, Chinas berühmteste Landschaft: Karstkegel, die aus Reis-, Taro- und Lotosfeldern aufsteigen. Hindurch fließt der Fluss Li mit Kormoranfischern, gesäumt von Bambus. Am Li liegt die gleichnamige Stadt Guilin, „Stadt des Duftblütenwaldes“ malerisch zwischen Hügeln. Mit Duftblütenwald sind die vielen Osmanthus-Bäume gemeint.  In Guilin besichtigen wir die große und bizarr geformte Tropfsteinhöhle Ludiyan („Schilfrohrflöten-Höhle“). Dann geht es weiter zu einem weiteren chinesischen Bilderbuchmotiv, zu den Reisterrassen von Longsheng bzw. Longji: mannshohe Terrassenstufen überwinden auf wenigen km über 100 m Höhenunterschied und sind bis zu 650 Jahre alt.

23. Tag: Longsheng - Besichtigung
24. Tag: Longsheng - Fenghuang

Mit unvergesslichen Eindrücken vom Nassreisanbau in wunderbar hügeliger Landschaft – übersetzt heißt Longji „Drachenrücken“ wegen der geschuppten Hügeloptik – von gestern geht es heute weiter nach Fenghuang. Zuvor gibt es noch einen Zwischenstopp in Sanjiang, einem Dorf der Nationalminderheit Dong.Im Kreis Fenghuang steht eine alte Festung, die seit 2006 auf der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China steht. Damit sind wir nun im Gebiet der Tujia, einer nationalen Minderheit mit z. T. eigener, noch erhaltener Sprache und eigener Tracht, Tradition, Religion, Tanz und Gesang.

25. Tag: Fenghuang - Besichtigung

Wir erleben diese besondere Region und ihre Bewohner. Fenghuang bedeutet Phönix auf Chinesisch. Der Phönix ist ein heiliger Feuervogel in der chinesischen Mythologie und repräsentiert ein gutes Omen und Langlebigkeit.

26. Tag: Fenghuang - Wulingyuan/Zhangjiajie

Wieder steht heute eine weltweit einzigartige Landschaft und damit auch UNESCO-Weltnaturerbe auf unserem Programm. Wulingyuan/ Zhangjiajie ist ein Märchenwald aus über 3000 Quarzsandsteintürmen von 100 bis 400 m Höhe, alle wie mit einer Axt von einem Riesen steil zurechtgeschlagen. Viele tragen phantasievolle, blumige Namen. Auch einen Weltrekord birgt der Naturpark: die „Erste Brücke unter dem Himmel“, eine mit 357 m, und damit höchste, über einem Abgrund schwingende Naturbrücke.

27. Tag: Zhangjiajie - Besichtigung
28. Tag: Zhangjiajie - Enshi

Das Berggebiet um Enshi zwischen Wuling-Gebirge und Wu-Bergen ist heute Zwischenetappe auf unserem Weg nach Chongqing und Ausgangspunkt für unsere morgige Fahrt, die wir dem legendären Jangtsekiang widmen. Schöne Ausblicke auf spektakuläre Stellen geben uns einen Eindruck von diesem gewaltigen Fluss, dem längsten Asiens und drittlängsten der Welt (nach Nil und Amazonas). Im Königstempel, chin. Enshi Tusicheng, können wir die kunstvolle Architektur der traditionellen Häuser und Tempel des König Tusi bewundern und auch die Tänze und Gesänge der Tujia in bunten Trachten erleben.

29. Tag: Enshi - Chongqing

Eine Stadt ungefähr so groß wie ganz Österreich, dafür aber mit ca. 4 mal so viel Einwohnern, das ist Chongqing und damit die größte Stadt der Welt. Der eigentliche Kern ist dann aber bzgl. Einwohner und Fläche mit Paris vergleichbar. Wegen des ständigen Auf und Ab durch die vielen Berge und Hügel hat sie in China den Ruf der einzigen Großstadt ohne Radler. Zur Zeit des II. WK war es Chinas Kriegshauptstadt. Heute ist Düsseldorf Partnerstadt. Feuerwehr in Bereitschaft! Aber China ohne Feuertopf-Essen in Chongqing geht nicht.

30. Tag: Chongqing - Dazu

Nur 90 km entfernt warten die berühmten Felsskulpturen von Dazu auf uns. Seit 1999 UNESCO-Weltnaturerbe beeindrucken uns ca. 50.000 Bilder und Figuren in Nischen und Grotten. Der Name Dazu („Großer Zeh“) rührt von dem Fußabdruck her, den Buddha laut Sage hier auf einem Felsen hinterlassen haben soll. Entstanden ist dieses einzigartige Ensemble vom 7. bis 12. Jh.

31. Tag: Dazu - Leshan

Es ist Zeit, den „Großen Buddha“ in Leshan zu besuchen, einst das größte Buddha-Abbild der Welt. Von 719 bis 803 schufen buddhistische Mönche am Zusammenfluss der 3 Flüsse Min Jiang, Dadu und Qingyi diese sitzende, 71 m hohe und 28 m breite Statue, um den Strudel des Dadu zu bändigen.

32. Tag: Leshan - Ya’an

Ein neuer Tag, ein neuer Eindruck in der großen „Wundertüte“ China: Der Bambuswald Shunan bietet auf 120 km2 eine traumhafte Bambus- und Pflanzenwelt. Jenseits der Bambustore gibt es fast undurchdringliche Bambuswälder, einen Bambussee, eine Bambusbrücke, auf dem See Bambusflöße – einfach bambustisch, nein bombastisch! Wir besuchen das UNESCO- Welterbe, die Panda Aufzuchtstation im Bifengxia Landschaftgebiet. Sie ist der grösste Pandagarten in China. Dort können wir die Riesenpandas in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.

33. Tag: Ya’an - Chengdu

Wir kommen nach Chengdu, Provinzhauptstadt von Sichuan, Metropole für Müßiggänger, kulturelle und kulinarische Genießer. Man flaniert z. B. an der Promenade des „Brokatflusses“, genießt das traditionelle Leben im Tee- oder Biergarten, gönnt sich im Park die Fertigkeiten eines Schuh- oder – wirklich! – Ohrputzers. Seit 2000 Jahren heißt Chengdu „Brokatstadt“, denn hier wurden kunstfertigste Seidenstoffe gewoben. Man liebt die scharfe, würzige Küche samt klarem Schnaps und besitzt den Titel UNESCO City of Gastronomy. Bonn ist Partnerstadt.

34. Tag: Chengdu - Dujiangyan - Hanzhong

Dujiangyan ist UNESCO-Welterbe-Stätte, nicht nur für seine schöne Landschaft samt imposantem Tempel der Drachenzähmung (was heißen soll: „Zähmung der Wassermassen“), sondern auch für seine Bewässerungsanlage, die älteste, noch in Betrieb befindliche der Welt. Dann fahren wir weiter nach Hanzhong, auch eine alte, sehr geschichtsträchtige Stadt, heute ein wichtiges Agrar- und Handelszentrum.

35. Tag: Hanzhong - Xi‘an

Xi’an, vor 1000 Jahren lange das Zentrum Chinas, lange davor schon mal Chinas erste Reichshauptstadt. Aber was machte Xi’an 1974 mit einem Schlag weltbekannt und zum UNESCO-Weltkulturerbe? Die sagenhafte, einzigartige Terrakotta-Armee, bestehend aus über 8000 lebensgroßen Soldaten in Gefechtsaufstellung. Vom Kaiser Qin Shihuangdi bereits nach seiner Thronbesteigung im Alter von 13 Jahren in Auftrag gegeben, ist sie heute eine der meistbesuchten Attraktionen in China. Abends Maultaschen-Essen – Xi’an rühmt sich 160 unterschiedlicher Füllungen.

36. Tag: Ruhetag
37. Tag: Xi’an - Luoyang

Heutiges Ziel ist Luoyang, eine eher kleine Stadt mit großer Geschichte, mehrmals chinesische Hauptstadt, bzw. in Krisenzeiten Nebenhauptstadt. Doch hier war nicht nur Macht zuhause, sondern auch Geist: Konfuzius und Laozi lebten hier, hier wurde auch das Papier erfunden. Sehenswert ist der Tempel des weißen Pferdes.

38. Tag: Luoyang - Besichtigung

Gemeinsam besichtigen wir das „Drachentor“ (Long Men), eine 1 km lange Talkerbe des Yi-Flusses und dort die wunderbare Grottentempelanlage aus dem 5. Jh. der frommen Kaiser der Dynastie Nördliche Wei. Aber auch unzählige Mönche, Nonnen und andere stifteten für ein gutes Karma ihren Anteil dazu. Seit 2000 UNESCO-Weltkulturerbe. Es ist das aus unzähligen Kung Fu-Filmen bekannte Shaolin-Kloster.

39. Tag: Luoyang - Hukou

In Hukou ist die offizielle Wohnsitzkontrolle der Bevölkerung der Volksrepublik China. Erdacht wurde diese Kontrolle in der Mao-Ära. Zusammen mit erzwungener Immobilität war für die Bevölkerung nur so an Beschäftigung, Nahrung und andere wichtige Güter zu kommen. Erst unter Deng Xiaoping war wieder Umzug möglich. Wir kommen aber hierher wegen des Hukou-Wasserfalls mitten im Gelben Fluss. Er ist der zweitgrößte Wasserfall in China. Der Hukou-Wasserfall ist weltweit der einzige Wassersturz mit einem gelben Wasserstrahl. In Hukou schießt das Wasser aus 30 Meter Höhe in eine 30 Meter breite Steinmulde.

40. Tag: Hukou - Pingyao

Heute steht wieder ein UNESCO-Weltkulturerbe auf unserem Programm: Pingyao und sein wundervolles mingzeitliches Stadtbild. In den lebendigen, altertümlichen Straßen und Gassen fühlen wir uns wie auf einer Zeitreise. Zur Zeit der Ming- und Qing-Dynastien wurde Pingyao zum Finanzzentrum Chinas. Erst Anfang des 20. Jh. verlor Pingyao diese Bedeutung an Hong Kong und Shanghai.

41. Tag: Pingyao - Datong

Wir fahren weiter. Plötzlich erblickt das Auge ein Bild wie aus vergangenen Zeiten - das Hängende Kloster. Vor über 1.400 Jahren haben hier Mönche zu Buddhas Ehren ein Kloster in die Felsenhänge gebaut – wie ein Vogelnest schwebt die Tempelanlage über der Schlucht. Ziel ist Datong in der Provinz Shanxi. Als Pincheng während der Han-Dynastie gegründet, wurde es 1048 in Datong („Große Einheit“) umbenannt. Noch vor 10 Jahren war Datong wegen abgasintensiver Industrie und Kohleabbau eine der schmutzigsten Städte. Seitdem wurde gründlich „geputzt und aufgeräumt“: Viele, zur Zeit Maos abgerissene Tempelanlagen wurden wieder aufgebaut, die monumentale Stadtmauer um die Altstadt wurde ebenfalls nahezu erneuert.

42. Tag: Datong - Besichtigung

Von Datong aus bewundern wir die herausragende Steinmetzkunst der buddhistischen Höhlentempel der Yungang-Grotten. Die Gesamtanlage besteht aus 252 Grotten und Nischen aus Sandstein herausgearbeitet und seit 2001 UNESCO-Weltkulturerbe.

43. Tag: Datong - Yanqing

Ein letztes großes, würdiges Ziel, welches jeder von uns einfach gesehen haben muss, ist heute unser vorletztes Etappenziel: Die „Große Mauer“, „The Great Wall“, bei uns Chinesische Mauer genannt und seit 1987 UNESCO-Weltkulturerbe. Wir steuern Badaling an und seinen Abschnitt an der Großen Mauer, welcher auch der am häufigsten besuchte, noch erhaltene Abschnitt der ursprünglich über 20.000 km langen, gigantischen Grenzbefestigung ist, die als größtes Bauwerk der Welt gilt.

44. Tag: Yanqing - Beijing - Abgabe Fahrzeuge - Stadtbesichtigung I

Wir haben unser Ziel Beijing bzw. Peking erreicht, eine faszinierende, moderne Metropole mit klangvollem Namen. Sie ist die Hauptstadt der Volksrepublik China und ist älter als 3000 Jahre. Übersetzt heißt Beijing „Nördliche Hauptstadt“ im Gegensatz zu Nanjing („Südliche Hauptstadt“). Wir besuchen die „Verbotene Stadt“ im Zentrum von Peking, wo die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien ein halbes Jahrtausend ihren Wohn- und Regierungssitz hatten, und anschließend den blau gekachelten Himmelstempel, die bedeutendste kaiserliche Tempelanlage. Abends Besuch einer Peking-Oper.

45. Tag: Beijing - Stadtbesichtigung II

Besuch des Sommerpalastes: die Residenz der chinesischen Kaiser diente dem Kaiserhaus im Sommer als Ort der Erholung und Muße - Bootsfahrt auf dem Kunming-See - nach dem Mittagessen Abstecher zum Lama-Tempel, dem größten und prächtigsten Tempel des tibetischen Buddhismus in Beijing. Wir besuchen auch die Hutongs und entdecken das einfache Leben, wie es in Beijing lange allgegenwärtig war. Zeit zur freien Verfügung für Einkäufe, z.B. Bummel über den Seidenmarkt usw. Abends Peking-Ente – ein köstlicher Abschluss der Reise.

46. Tag: Flug nach Frankfurt

Mit vielen Erlebnissen, der Kunstfertigkeit im „Stäbchen-Essen“ und sicher einem Lächeln verlassen wir morgens das „Land des Lächelns“ und landen am Nachmittag in Frankfurt.

27.03. bis 11.05.2017

Tourtage:46 Tage

Fahrtage:29 Tage

für:   Flugzeug & Miet-

Tourbeginn:Frankfurt/M., D

Tourende:Frankfurt/M., D

min. Tourlänge/Tag:70 km

max. Tourlänge/Tag:530 km

Tourlänge:ca. 8300 km

Leistungen:

  • Flüge Frankfurt-Shanghai und Beijing-Frankfurt, alle Flüge ECO, inkl. Flugsteuer, alle Transfers Flughafen-Hotel-Vermietstation
  • 2 x Ü/F in Shanghai, 2 x Ü/F in Beijing, jeweils gehobene Mittelklassehotels
  • 41 Tage 4-Bett-Wohnmobil (1. und letzter Tag mitgerechnet) mit Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung
  • Begrüßungsessen
  • Busfahrten: Stadtbesichtigung (St.B.) I und II Shanghai mit Shanghai-Museum und Aussichtsetage SWFC
  • Besuch Großer Buddha am Lingshan
  • St.B. Suzhou mit Bootsfahrt Kaiserkanal
  • Busfahrt: St. B. Hangzhou mit Bootsfahrt Westsee, traditioneller Apotheke, Teeplantage und Bambuswald
  • Besichtigung Dorf Hongcun (UNESCO)
  • Besichtigung Huangshan mit Seilbahn
  • St.B. Jingdezhen
  • Folklore mit Tanz und Gesang
  • Besichtigung Landschaft Wuyishan
  • Dim Sum-Essen
  • St.B. Quanzhou
  • Besichtigung Kaiyuan Tempel/Xiamen und Insel Gulangyu
  • Besichtigung Bauerndorf Tulou
  • Busausflug: Hong Kong Island mit Fischerhafen Aberdeen
  • Besichtigung Diaolou-Türme/ Kaiping
  • Busausflug: St.B. Guangzhou
  • Besuch Sieben-Sterne Park
  • Busfahrt: Besichtigung Landschaft Yangshuo und Schifffahrt auf dem Li
  • Besichtigung Tropfsteinhöhle Ludiyan (Schilfrohrflöten-Höhle)
  • Besuch Reisterrassenfeld Longji Titian
  • Besuch der Nationalminderheiten Dong und Tujia
  • Besuch Naturpark Zhangjiajie
  • Besichtigung Königstempel/Enshi
  • Feuertopfessen
  • Busfahrt: St.B. Chongqing
  • Besichtigung Steingrotten/Dazu
  • Besuch Großer Buddha von Leshan
  • Besuch Panda-Bären-Station
  • Busfahrt: St.B. Chengdu
  • Besichtigung Bewässerungsanlage Dujiangyan
  • Maultaschenessen
  • Busfahrt: St.B. Xi’an und Ausgrabung
  • Besichtigung Longmen Stein-Grotten
  • Besuch Shaolin-Kloster
  • Besuch Hukou-Wasserfall
  • St.B. Pingyao
  • Besichtigung „Hängendes Kloster“
  • Besichtigung Yungang-Grotten
  • Besuch „Große Mauer“/Badaling
  • Busfahrten: St.B. Peking I und II mit „Verbotener Stadt“, Himmelstempel, Olympic-Dorf, Sommerpalast
  • Bootsfahrt und Besuch der Hutongs
  • Besuch einer Peking-Oper
  • Peking-Ente-Essen zum Abschied
  • alle zum Programm gehörenden Eintrittskosten, Transport und Transfers, zusätzlich deutsch/engl. sprechender chin. Reiseleiter während der Tour
  • Visum für China, Erledigung der chin. Fahrerlaubnis, Einreisegenehmigung, Übersetzungen für notwendige Papiere und Dokumente,  chin. Reiseversicherungen

+ Leistungs-ABC