Warum bloß nach Tschechien und in die Slowakei? Klar, Prag kennen und schätzen die meisten von uns – aber sonst? Die „Goldene Stimme von Prag“ kennen wir noch vom Fernsehen, und wenn man das berühmte Budweiser Bier versuchen möchte, genügt der Weg in den nächsten Getränkemarkt. Aber spätestens jetzt, da wir nun seit dem 01. Mai 2004 alle vereint in der großen EU-Familie sind, sollten wir uns aufmachen, diese Länder das erste Mal oder erneut zu besuchen und kennen zu lernen. Uns erwarten vielfältige Landschaften, Höhlen, Wälder und Seen, zahlreiche, imposante Burgen, Schlösser und Klöster, bezaubernde Dörfer und einst mächtige Bergbaustädte und leckere Spezialitäten. Prag und Bratislava sind Start und Ziel dieser schönen und abwechslungsreichen Reise. Einst bildeten sie die Hauptpole der Tschechoslowakei, heute sind sie die Hauptstädte zweier unabhängiger Länder, verbunden durch 310 km Autobahn.
1. Tag: Anreise Prag

Eintreffen der Teilnehmer und Kennenlernen bei böhmischen Spezialitäten.

2. Tag: Prag - Stadtrundfahrt/-gang

Der Tag gehört Prag, dem „hunderttürmigen“ und „goldenen“ Prag an der schönen Moldau. Wir besichtigen u.a. die Karlsbrücke, die Astro-nomische Uhr, die Altstadt und vieles mehr, der Nachmittag zur freien Verfügung.

3. Tag: Prag - Burgführung

Heute lernen wir den Hradschin, Prags Burg, kennen, der Nachmittag steht wieder jedem offen.

4. Tag: Prag - Böhmerwald

Auf unserem Weg gen Süden treffen wir auf die Hussitenstadt Tabor. Im herrlichen Böhmerwald, inmitten sanfthügeliger Landschaft, verweilen wir am Lipno-Stausee für zwei Nächte.

5. Tag: Böhmerwald - Budweis

Entlang romantischer Moldautäler erreichen wir zuerst das zauberhaft gelegene Cesky Kromlov, dann das Zentrum Südböhmens, Budweis. Ehemals königliche Stadt mit Bauten aus Gotik, Renaissance und Barock gilt das 16. Jh. als seine Blütezeit. Enorme Silberfunde  ließen hier sogar eines der vier Münzhäuser des damaligen Königreiches entstehen.

6. Tag: Budweis - Stadtrundfahrt und Fahrt nach Hluboka

Stadtrundfahrt durch Budweis und Ausflug zum Schloss Hluboka, dem „Böhmischen Neuschwanstein“, nach dem Vorbild von Schloss Windsor.

7. Tag: Budweis - Brünn

Ein malerisches Gebiet mit unzähligen Teichen, Seen, Wäldern und Städtchen begleitet unseren Weg nach Mähren und nach Brünn, dem „Mährischen Manchester“ von einst.

8. Tag: Brünn - Uherske Hradiste

Was war am 2. Dezember 1805? Die Schlacht von Austerlitz. Heute kommen wir dort vorbei, danach zur prächtigen Barockstadt Olomouc. In der Nähe der Heimat des Slivovitz geht dieser Tag zu Ende.

9. Tag: Uherske Hradiste - Kremnica

Willkommen in der ebenso gastfreundlichen und schönen Slowakei. Heute ist das Bergbaustädtchen Kremnica unser Ziel. Hier gab es bedeutende Gold­vorkommen und hier werden seit dem 14. Jh. ununter­brochen Münzen geprägt. Heutzutage werden hier auch viele ausländische Münzen und Medaillen geprägt.

10. Tag: Kremnica - Orava-Stausee

Heute ruft der Norden mit ursprünglichen Tatra-Regio-nen, das „Dach der Slowakei“. Zwei Nächte verweilen wir am Orava-Stausee, am „Meer der Slowaken“.

11. Tag: Ruhetag

Wer möchte, kann die vielen Wasservögel beobachten, sein Glück beim Angeln versuchen oder mit dem Ausflugsschiff eine gemütliche Runde drehen.

12. Tag: Orava-Stausee - Levoca

Zwischen Hoher und Niederer Tatra begeistern uns Bilderbuchdörfer, der Liptauer Stausee und der „Heilige Berg“ der Slowaken. Der Tag endet bei der einst prächtigen Handelsstadt Levoca.

13. Tag: Levoca - Kosice

Was darf es heute sein? Eine der großen Burganlagen Europas, das „Tor zum Osten“, oder gleich die Hauptstadt der Ostslowakei Kosice? In den unterirdischen Gefängniszellen und Folterkammern des alten Gefängnisses kann man sich heute noch gruseln.

14. Tag: Kosice - Zvolen

Die Domica-Höhle erwartet uns: gemeinsam erleben wir die schönste Tropfsteinhöhle der Slowakei. Eine Festungsanlage und ein großes Kloster liegen heute auch noch auf unserem Weg, bevor wir die im 12. Jh. gegründete deutsche Bergwerkssiedlung Zvolen erreichen, über der ein Jagdschloss König Ludwigs I. thront.

15. Tag: Zvolen - Nitra

Was gibt es heute? Archaische Wohnstätten in Tuffsteinwänden sehen wir im „seltsamen Dorf“ Brhlovce, vergleichbar mit Indianer-, Kurden- oder Berberhöhlen. In Nitra wurde einst die erste christliche Kirche der Slowakei geweiht, bewacht von einer Festungsanlage, und daher „Mutter der slowakischen Städte“ genannt.

16. Tag: Nitra - Bratislava

Bei den Gewässern von Piestay wurden unzählige Gerätschaften der Neandertaler entdeckt. Das soll beweisen, dass bereits diese zum Kurieren von Gicht, Rheuma und Ischias hierher kamen. Danach sind wir auf der Weinstraße der kleinen Karpaten mit jahrhundertealten Winzerorten, Festungen und einer berühmten Keramikmanufaktur. Schließlich erreichen wir die slowakische Hauptstadt Bratislava, die einstige Krönungsstadt der ungarischen Könige.

17. Tag: Bratislava - Stadtrundfahrt/-gang

Wir sehen gemeinsam Sankt Martins-Dom, Judengasse, Burg, und vieles andere, aber auch außerhalb Theben, das Nationalheiligtum der Slowaken, und die Römerstadt Gerulata.

18. Tag: Heim- oder Weiterreise

Nun heißt es Abschied zu nehmen und entweder über Prag und Dresden heimzufahren oder das nur 65 km entfernte Wien zu besuchen oder doch zum Kuren ins nahe Ungarn weiterzuziehen.

28.05. bis 14.06.2017

Tourtage:18 Tage

Fahrtage:11 Tage

für:    

Tourbeginn:Prag, CZ

Tourende:Bratilsava, SK

min. Tourlänge/Tag:100 km

max. Tourlänge/Tag:230 km

Tourlänge:ca. 1500 km

* siehe Hinweise

Leistungen:

  • Begrüßungsessen
  • Stadtrundfahrt/-gang Prag mit Führer und Mittagessen
  • Eintritt und Füh­rung Hradschin
  • Stadtrundfahrt Budweis mit Führer und Fahrt nach Hlubo­ka mit Mit­tag­essen
  • Brauereibesichtigung und Bierverkostung von „Budweiser“
  • Führung und Bootsfahrt Domica-Höhle
  • Stadtrundfahrt Bratislava mit Führer
  • Weinprobe mit Brotzeit in der Slowakei, 4 weitere Essen

+ Leistungs-ABC