Der „Goldene Ring“! – ein klangvoller Name für eine Rundreise in den NO von Russland, aber eigentlich in die Geschichte Russlands. Denn entlang des Rings reihen sich wie Diamanten altrussische Städte, einst reich und einflussreich, in denen seitdem die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Selbst 70 Jahre Sozialismus haben die Baudenkmäler gut überstanden – man war stolz auf seine Wurzeln. Das spannend, aber eingängig klingende „über PoBe-LeLi“ offenbart unser attraktives Vor- und Nachprogramm: Anreise über Polen und Belarus, Abreise über Lettland und Litauen.
Da braucht man nicht lange überlegen: „Fahr den Goldenen Ring“
mit mir, …dam, dam“.
1. Tag: Treffen im nördlichen Spreewald - Begrüßungsessen
2. Tag: Nördlicher Spreewald (D) - Posen (PL)

Willkommen in Polen und in Posen, eine der schönsten Städte Polens mit seiner Dominsel.

3. Tag: Posen - Warschau

Nächstes Etappenziel ist Polens Hauptstadt.

4. Tag: Warschau Stadtbesichtigung

Gemeinsam sehen wir das Warschauer Königsschloss, repräsentative Paläste alter Magnaten Familien, sozialistische Prachtbauten im Zukkerbäckerstil, das Mahnmal des Warschauer Ghettos u. v. a. m.

5. Tag: Warschau (PL) - Brest (BY)

Heute geht’s nach Weißrussland, amtlich Belarus und „letzte Diktatur Europas“. Ziel ist Brest, das „Tor zum Westen“. Hier wurde 1918 der Friedensvertrag zwischen dem Deutschen Reich und Sowjetrussland geschlossen.

6. Tag: Brest - Stadtbesichtigung
7. Tag: Brest - Minsk

Wichtigste Stopps auf unserem Weg nach Minsk, Hauptstadt und grüne, ruhige Metropole an der Svislac, sind Mir und Dudutkis Ethnologisches Museum mit Hufeisen-/Rüstungsschmiede, Molkerei, Käserei, Brennerei und Mühle. Mit Schloss Mir erleben wir ein wunderbares Schloss aus dem 16. Jh., seit 2000 auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste. Es wurde als Karree einer Zitadelle mit 5 Backsteintürmen angelegt, zeigt gotische, Renaissance- und Barockelemente.

8. Tag: Minsk - Stadtbesichtigung

Wir sehen Minsks „Prachtstraße“ Prospect Francysca Skaryny, die Alstadt, Denkmäler, Backsteinkirche des hl. Simon und der hl. Helena, Staatsbibliothek und Bauernmarkt.

9. Tag: Minsk - Polozk

Über die nationale Gedenkstätte Chatyn mit seinem eindrucksvollen Mahnmal und der schönen spätbarocken Bernhardinerkirche von Budslau erreichen wir Polzk, die älteste Stadt Weissrusslands. Nordische Sagen beschreiben Polozk als bestbefestigte Stadt der ganzen Rus. Wir sehen die Sophienkathedrale, das Euphrosyne, Universität und Altstadt.

10. Tag: Polozk (BY) - Grenze- Smolensk (RU)

Mit einem Zwischenstopp in Pinsk mit seiner sehenswerten barocken Altstadt an der Pripjat erreichen wir das größte Sumpfgebiet Europas – auch „Lunge Europas“ genannt – in Polesien, einer historischen, länderübergreifenden Landschaft.

11. Tag: Smolensk - Moskau
12. Tag: Moskau - Suzdal
13. Tag: Suzdal - Stadtbesichtigung

Wir sehen den Susdaler Kreml, das Freilichtmuseum, Handelsreihen, hören Glockengeläut und Kirchengesang. Suzdal gehört zu den sehenswertesten russischen Städten.

14. Tag: Suzdal - Kostroma

Unser nächstes großes Ziel ist Kostroma, die nördlichste Stadt des goldenen Rings. Vorher ommen wir durch Iwanow, dem „Russischen  Manchester“. Dann lohnt ein kleiner Abstecher nach Pljos mit seinen malerischen Holzhäusern an der Wolga.

15. Tag: Kostroma - Stadtbesichtigung und Bootsausflug auf der Wolga

Wir sehen die Altstadt, Handelsreihen, Sussanin-Platz, Epiphanien-Kloster, Ipatios-Kloster und Romanow-Palais und sind dazu mit Bus, aber auch Schiff unterwegs. Auch Kostroma erscheint uns wie ein großes Freilichtmuseum, in der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.

16. Tag: Kostroma - Jaroslawl

Auch unsere nächste Stadt Jaroslawl ist einfach wunderschön. Seit 2005 gehört die herrliche Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe, schon viel länger ist sie eine der meistbesuchten Touristenziele Russlands. Kirchen, Klöster und Paläste, Kreml, Wolkow-Theater und Wolgapromenade sehen wir dank unserer sehr kleinen Fahretappe heute Nachmittag noch.

17. Tag: Jaroslawl - Pereslawl Salesski

Das „Große Rostow“ (=„Rostow Welikij“) ist der nächste Höhepunkt des Goldenen Rings. Unzählige Zwiebelkuppeln im Kreml bleiben lange in Erinnerung. Dann unser Tagesziel: Pereslawl-Salesskij, ein altrussisches Städtchen, an Handelsrouten gelegen. Ein Befestigungswall liegt um Altstadtkern und Kreml; daneben gleich der tiefblaue Pletschtschejewo-See. Hier ließ Peter der Große eine „Spielzeugflotte“ als Prototyp der ersten russischen Flotte bauen.

18. Tag: Pereslawl Salesski - Moskau

Vor der russischen Hauptstadt Moskau machen wir noch Halt in Sergijew Possad, einem der Zentren der russischen Orthodoxie. Die blauen Zwiebeltürmchen mit den goldenen Sternchen gelten als einer der Höhepunkte des Goldenen Rings. Wir besichtigen das Dreifaltigkeitskloster und essen im Refektorium zu Mittag.

19. Tag: Moskau - Stadtrundfahrt

So viel zu sehen, so viel zu hören. Mit Bus und Führer „erfahren“ wir Moskau, sehen Kreml und Roten Platz, Lenin-Mausoleum und Kaufhaus GUM und vieles mehr.

20. Tag: Moskau - Kreml

Ein extra Tag gehört dem Kreml. Die Zarenburg birgt viele Sehenswürdigkeiten von der Krönungskirche der Zaren bis zur Rüstkammer, einer der größten Schatzkammern der Welt. Die Metroführung am Nachmittag wird alle beeindrucken.

21. Tag: Moskau - Zapadnaja Dvina

Es geht westwärts Richtung Belarus. Der Tag endet in der Kleinstadt Zapadnaja Dvina am Südwestrand der Valdaihöhen. 1941 wurde sie von der dt. Wehrmacht besetzt und 3 Monate später von der Roten Armee zurückerobert.

22. Tag: Ruhetag

Unser Campingplatz am See lädt zum Entspannen ein – Grillabend.

23. Tag: Zapadnaja Dvina (RU) - Daugavpils (LV)

Willkommen im baltischen Lettland, flächenmäßig etwas kleiner als Bayern. Wir besuchen das Land mit seiner Jahrhunderte langen wechselvollen Geschichte, welches seit 2004 Mitglied der EU ist. Ziel ist Daugavpils, dt. Dünaburg, ehemals Hauptstadt der historischen Region Lettgallen. Im 13. Jh. wird eine Burg des Deutschen Ritterordens erstmals erwähnt, die 1577 samt Stadt von Zar Iwan IV dem Erdboden gleich gemacht wurde. 1810 wird eine Zitadelle begonnen, allerdings in großer Eile, weil ein Krieg mit dem napoleonischen Frankreich drohte. Zeitweise waren über 10.000 Soldaten und Handwerker im Schichtbetrieb eingesetzt.

24. Tag: Daugavpils - Stadtbesichtigung

Daugavpils ist die zweitgrößte Stadt Lettlands.

25. Tag: Daugavpils (LV) - Trakai (LT)

Unser heutiger Tag gen Süden führt durch Litauen, dem bevölkerungsreichsten baltischen Staat mit 30% Waldanteil, nach Trakai mit seinem bezaubernd gelegenen, imposanten, spätmittelalterlichen Wasserschloss. Von hier aus starten wir morgen zur Besichtigung von Vilnius, der Hauptstadt von Litauen. Wir sehen die Altstadt, die sich an den Hängen auf dem linken Ufer der Neris hochzieht; seit 1994 zählt sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.

26. Tag: Vilnius - Stadtbesichtigung

Vilnius ist Sitz des katholischen Erzbistums Vilnius und mit der 1579 gegründeten Universität Vilnius eine der ältesten Universitätsstädte Europas. Sie trug 2009 den Titel Kulturhauptstadt Europas. Vilnius galt seit seiner Gründung als eine der liberalsten Städte Europas. Als „Jerusalem des Nordens“ wurde Vilnius zum Zentrum der jüdischen Kultur und Aufklärung.

27. Tag: Trakai (LT) - Wigry (PL)
28. Tag: Wigry - Masuren

Unser Tagesziel ist das einmalige Seengebiet der Masuren. Abends Essen und Folklore.

29. Tag: Masurenrundfahrt mit Bus und Schiff
30. Tag: Masuren - Marienburg

Heute lohnt sich ein Abstecher zum „Oberländischen Kanal“. Hier werden seit 140 Jahren Schiffe auf weltweit einzigartige Weise auf dem Landweg mit Über­windung von 100 m Höhenunterschied „geschleust“. Am Abend erwartet uns ein Gala­dinner auf der Marienburg.

31. Tag: Besichtigung Marienburg - Danzig

Ein Höhepunkt der ganzen Reise ist die Marienburg. Die gewaltige Trutzburg des Deutschordens aus rotem Backstein thront am Ufer der Nogat. Sie beherbergt als weitere Besonderheit eine ständige Bernsteinausstellung.

32. Tag: Danzig - Stadtbesichtigung

Danzig, einst Wehrsiedlung, vor 1000 Jahren bereits Fürstensitz, dann Hansestadt, wurde im 2. Weltkrieg zu 90 % zerstört. Heute glänzt es als Meisterstück von polnischen Restaurateuren. Vergessen Sie nicht, eine Flasche „Danziger Goldwas­ser“ mit auf den Heimweg zu nehmen.

33. Tag: Danzig - Stettin – Abschiedsessen
34. Tag: Heim- oder Weiterreise

31.07. bis 02.09.2017

Tourtage:34 Tage

Fahrtage:20 Tage

für:    

Tourbeginn:N. Spreewald, D

Tourende:Stettin, PL

min. Tourlänge/Tag:70 km

max. Tourlänge/Tag:420 km

Tourlänge:ca. 4800 km

* siehe Hinweise

Leistungen:

  • Begrüßungsessen
  • Stadtbesichtigung Warschau
  • Stadtbesichtigung Brest mit Mittagessen
  • Stadtbesichtigung Minsk mit Mittagessen
  • Besichtigung Suzdal mit Mittagessen
  • Stadtbesichtigung Kostroma und Bootstour Wolga mit Mittagessen
  • Besichtigung Jaroslawl und Abendessen
  • Besichtigung Kloster in Sergijew Posad mit Mittagessen
  • 2 Tage Stadtbesichtigung Moskau mit Kreml, U-Bahn und jeweils Mittagessen
  • Stadtbesichtigung Daugavpils
  • Stadtbesichtigung Vilnius
  • Masuren: Folklore und Rundfahrt mit Bus und Schiff
  • Galadinner und Führung Marienburg
  • Stadtbesichtigung Danzig
  • Abschiedsessen und ein weiteres Essen
  • Visa: Gebühren und Beschaffung für Belarus und Russland, ab Grenze Polen/Belarus bis Grenze Russland/Lettland zusätzliche Begleitung durch russischen Guide

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