Pyrenäen – ein erhabener Name für eine naturgegebene Grenze,  die die Iberische Halbinsel vom übrigen Europa trennt. Erleben Sie die wildromantische Schönheit der abwechslungsreichen spanischen Pyrenäen, die den größten Teil dieser Bergkette ausmachen und ihre höchsten Erhebungen aufweisen. Nach unserer Fahrt vom Mittelmeer zum Atlantik kommen wir zuerst ins stolze Baskenland, dann ins ehemalige Fürstentum Asturien. Wir erleben außergewöhnliche Küsten, weiter westlich dann auch die „Costa Verde“, die „Grüne Küste“, und schließlich ganz im Westen Galicien mit seinen typischen Rias, Meeresbuchten, und traumhaften Sandstränden. Streckenweise bewegen wir uns auf dem berühmten Jakobsweg und kommen am Ende der Reise mit den Pilgern nach Santiago de Compostela.
1. Tag: Anreise und Treffen der Teilnehmer in Roses

Eintreffen aller Teilnehmer an der wunderschönen „Wilden Küste“, der Costa Brava. Das malerische Ortsbild des benachbarten Cadaques zog bereits Anfang des 20. Jh. Unzählige an, vor allem viele Künstler wie z. B. Max Ernst oder Salvador Dali. Begrüßungsessen.

2. Tag: Roses - Puigcerdà

Morgens Busfahrt zu einer der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von ganz Katalonien, zum „Museo Salvador Dalí“. Dann erwarten uns auf unserer Strecke mittelalterliche Städtchen, u.v.m, bis wir unser erstes Tagesziel in den katalanischen Pyrenäen in einer immergrünen Landschaft mit See erreichen.

3. Tag: Puigcerdà - Espot

Heute bietet sich ein Abstecher in den Zwergstaat Andorra an. Das schön gelegene Fürstentum und Steueroase wird von Millionen Touristen jährlich besucht, die z. B. günstig Elektronik kaufen oder einen günstigen Tankstopp einlegen. Beim wunderschönen Nationalpark „Aigüestortes i Estany de Sant Maurici“ endet die heutige Etappe.

4. Tag: Jeepausflug
5. Tag: Espot - Vilaller

Auf der Nationalstraße schlängeln wir uns ins Aran-Tal, das von bis zu 3000 m hohen Gebirgsketten abgeriegelt und damit lange praktisch von der Außenwelt abgeschnitten war. Dank eines Tunnels kann man es seit 1948 leicht erreichen und z. B. die köstlichen Crêpes dort probieren.

6. Tag: Vilaller - La Puebla de Castro

Nun gehts weiter ins Benasque-Tal und in das gleichnamige Schutzgebiet. Auf der Ostseite begeistern uns die Spitzen des Maladeta-Massives. Interessante Gebirgsdörfer, eine ehemalige Königsstadt, Burgruinen, Paläste und Kirchen aus Romanik, Gotik und Renaissance erwarten uns.

7. Tag: La Puebla de Castro - Jaca

Die Provinzhauptstadt Huesca liegt malerisch am Fuß der roten Berge und war schon zur Römerzeit berühmt. Danach muss man unbedingt die bedeutendste romanische Festung Spaniens besuchen und sich in diesem uneinnehmbar auf einem Felsen gelegenen Castillo ein wenig wie Burgfräulein und Ritter fühlen.

8. Tag: Jaca - Jakobsweg - Pamplona

Ab der Bischofsstadt Jaca mit ihrem mittelalterlichen Ambiente bewegen wir uns auf dem traditionsreichen „Camino de Santiago“, dem Jakobsweg gen Pamplona. Zwei Abstecher zu wildromantisch gelegenen Klöstern bieten sich an. Danach  erreichen wir die Provinz Navarra und übernachten bei ihrer Hauptstadt Pamplona.

9. Tag: Pamplona - Stadtbesichtigung

Auf einem Stadtrundgang sehen wir die berühmte Stierkampfarena, die gotische Kathedrale, das „Museo de Navarra“, zahlreiche Paläste und Kirchen und erfahren viel zur ruhmreichen und wechselvollen Geschichte. Zur Stärkung gibt es  traditionelle Tapas in Hemingways Stammlokal. Hier findet die einmalige 9-tägige „Fiesta de San Fermin“ mit ihrem Stiertreiben und den Stierkämpfen statt.

10. Tag: Pamplona - Bilbao

Wir erreichen den Atlantik. Zuvor kann nochmals eine erhabene Burgruine und eine bildschöne Burganlage mit Wehrgängen bewundert werden. San Sebastian, das vornehmste Seebad Spaniens, liegt malerisch am Golf von Biscaya. Wir genießen das berühmte „Grüne Spanien“ direkt am Atlantik. Unsere heutige Etappe endet in Bilbao, der größten Stadt des Baskenlandes, dessen wichtigste Hafen- und Verwaltungsstadt, Banken- und Kulturzentrum.

11. Tag: Bilbao - San Vicente de la Barquera

Seit 1997 hat Bilbao das Museo Guggenheim. Dieser spektakuläre Neubau des amerikanischen Stararchitekten Frank O. Gehry avancierte zum neuen Wahrzeichen Bilbaos und sorgte für einen mächtigen touristischen Schub. Vor dem  Entlangbummeln an Küste und durch Fischerdörfer bleibt wegen der kurzen Etappe lso genug Zeit, die mindestens ebenbürtigen Exponate der modernen Kunst zu bestaunen. – Aber auch die Außenansicht allein lohnt. Am Schluss des Tages verlassen wir das Baskenland und kommen nach Asturien und an die Costa Verde.

12. Tag: Ruhetag
13. Tag: San Vicente de la Barquera - Oviedo und Stadtbesichtigung

Wir lassen uns von der traumhaften Landschaft der Costa Verde in ihren Bann ziehen. Und wenn wir Glück und gute Sicht haben, sehen Sie die beeindruckende Kulisse der Picos de Europa, einem majestätischen Gebirgsmassiv, das in seiner  Gesamtheit unter Naturschutz steht. Wer auf steinzeitlichen Spuren wandeln will, Höhlenmalereien, Ritzzeichnungen und Tropfsteinformationen bestaunen möchte, der besucht heute die Höhlen Cueva del Pindal u./o. die Cuevas de Tito Bustillo. Dank der kurzen Etappe können wir am Nachmittag gemeinsam Oviedo besichtigen, einst die Hauptstadt des Königreichs Asturiens und letzte Bastion gegen die maurische Eroberung.

14. Tag: Oviedo - Viveiro

Heute erleben wir die tief ins Landesinnere einschneidenden Rias Galiciens mit ihrer rauhen Schönheit. Dazwischen liegen verschlafene Fischerdörfer. Ziel ist Viveiro, mit seinem Nachbau der Lourdesgrotte der zweitgrößte Wallfahrtsort Galiciens.

15. Tag: Viveiro - Santiago de Compostela

Dann folgen sehenswerte Städte wie Betanzos, bereits wichtige römische Hafenstadt, oder El Ferrol, größter spanischer Kriegshafen und Geburtsort von Francisco Franco. Südlich von A Coruna beginnt dann die „Costa da Morte“, die „Todesküste“, an der hunderte von Schiffen zerschellten.

16. Tag: Santiago de Compostela - Besichtigung

Wir besichtigen gemeinsam die prachtvolle Wallfahrtskirche des Apostels Jakobus, Pilgerziel unzähliger Menschen aus aller Herren Länder seit Hunderten von Jahren. Auch wenn wir diesen Ort nicht zu Fuß mit Pilgerstab erreicht haben, versuchen wir die „Tarta de Santiago“ („Pilgerkuchen“).

17. Tag: Santiago de Compostela - O Grove

Nun erwartet uns zum Reiseausklang nochmals der Atlantik an der Halbinsel O Grove – ein letztes Mal lassen wir uns vom Rauschen der Meeresbrandung in den Schlaf wiegen.

18. Tag: Heim- oder Weiterreise

… oder doch noch etwas dableiben und dem Reiz der Atlantikküste erliegen?

16.09. bis 03.10.2017

Tourtage:18 Tage

Fahrtage:12 Tage

für:    

Tourbeginn:Roses, E

Tourende:O Grove, E

min. Tourlänge/Tag:40 km

max. Tourlänge/Tag:300 km

Tourlänge:ca. 2100 km

* siehe Hinweise

Leistungen:

  • Begrüßungsessen
  • Eintritt und Führung im Dali-Museum mit Bustransfer
  • Jeepausflug in die Pyrenäen
  • Stadtführung Pamplona
  • Besichtigung der Stierkampfarena – auch hinter den Kulissen
  • Tapas in Hemingways Stammlokal
  • Stadtführung Oviedo
  • Führung durch die Wallfahrtskirche und Stadt von Santiago de Compostela
  • Abschiedsessen und 3 weitere Essen

+ Leistungs-ABC