Russland – das größte Land der Erde, geheimnisvolles Reich mit wunderschönen Palästen und kuppelartigen Kirchen. Ural – Grenze zwischen Europa und Asien. Dahinter Sibirien – Taiga, Tundra, unend¬liche Waldsteppe und gewaltiger Baikalsee. Dazwischen große Städte mit langer Geschichte und viel Industrie, nicht zuletzt, um den riesigen Reichtum an Bodenschätzen verfügbar zu machen.
Das alles ging aber nicht über Nacht: Mühsame Besiedelungen und waghalsige Handelsreisen über Jahrzehnte bzw. Jahrhunderte gingen dem voraus. Im Osten dann die Mongolei, das „Land ohne Zäune“, Land der Extreme, das Reich Dschingis Khans. Diese einst beschwerliche und abenteuerliche Entdeckungs- und Entstehungsgeschichte können wir Etappe für Etappe nachspüren und uns bei unserer Rückkehr wie die Kaufmannsfamilie Stroganoff fühlen, die einen reich an Geschmeide und Spezereien, wir an Eindrücken.

Tag 1 Treffen im nördlichen Spreewald
Tag 2 Nördlicher Spreewald (D) -Grenze- Posen (PL)

Willkommen in Polen und in Posen, eine der schönsten Städte Polens mit seiner Dominsel.

Tag 3 Posen - Warschau

Nächstes Etappenziel ist Polens Hauptstadt.

Tag 4 Warschau Stadtbesichtigung

Gemeinsam sehen wir das Warschauer Königsschloss, repräsentative Paläste alter Magnaten Familien, sozialistische Prachtbauten im Zuckerbäckerstil, das Mahnmal des Warschauer Ghettos u. v. a. m.

Tag 5 Warschau (PL) -Grenze- Brest (BY)

Heute geht’s nach Weißrussland, amtlich Belarus und „letzte Diktatur Europas“. Ziel ist Brest, das „Tor zum Westen“. Hier wurde 1918 der Friedensvertrag zwischen dem Deutschen Reich und Sowjetrussland geschlossen.

Tag 6 Brest - Stadtbesichtigung
Tag 7 Brest - Minsk

Gen Osten erreichen wir die größte Stadt Weißrusslands Minsk, obwohl es mittelalterlich slawisch eigentlich klein bedeutet. Sie ist auch Hauptstadt, politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes.

Tag 8 Minsk – Stadtrundfahrt

Wir sehen Minsks „Prachtstrasse“ Praspect Francysca Skaryny, die Alstadt, Denkmäler und das Kaufhaus GUM.

Tag 9 Minsk - Homel
Tag 10 Homel (BY) -Grenze- Orel (RUS)
Tag 11 Orel - Voronesch

Willkommen in Voronesch in Zentralrussland. Mit seinen ca. 850.000 Einwohnern gilt sie bei den Bewohnern als „Kleinstadt“. Voronesch gilt ebenso als Geburtsort der russischen Flotte, da sich Zar Peter I. eine spezielle Sorte Holz in der Oblast Voronesch zunutze machte.

Tag 12 Voronesch - Stadtbesichtigung

Neben Kirchen und Kathedralen, Kloster und staatlichem Opern- und Balletttheater versteht sich ein Denkmal Peter I. von selbst. Dazwischen viel Trubel aus Taxis, Trams, Marschrutkas (kl. Sammelbusse), Trolleybussen und Straßenbahn.

Tag 13 Voronesch - Saratov

Wir fahren weiter zum Hügelland der Wolgaplatte. Saratov liegt am rechten, sog. „Bergufer“ der mittleren Wolga, die hier etwa 3 km breit ist und von einer Brücke überquert wird. Roman Abramowitsch (Ölunternehmer) und Igor Sacharov (Emigrant, Söldner, dt. Agent) sind z. B. Söhne der Stadt.

Tag 14 Saratov - Stadtbesichtigung

Saratov wurde 1590 als Zarenfestung gegründet, war vorher „Hauptstadt“ der Goldenen Horde, des mongolischen Teilreichs in Osteuropa und Westsibirien. Vor dem II. WK lebten hier zahlreiche Wolgadeutsche, die sicherlich ihren Anteil an der Blütezeit der Stadt im 19. Jh. hatten. Der erste Mensch im Weltall Juri Gagarin, studierte hier. Nicht versäumen darf man die prächtige Architektur der 1803 gegründeten, international gerühmten Oper.

Tag 15 Ruhetag
Tag 16 Saratov - Samara

Entlang der wunderschönen Wolgalandschaft gelangen wir zur Industriestadt Samara, sechstgrößte Stadt Russlands. Bereits 1367 ist Samara auf einer Karte von venezianischen Kaufleuten gekennzeichnet. Hier verbrachte Alexei Tolstoi seine Jugend, arbeitete Maxim Gorki bei der „Samarer Zeitung“.

Tag 17 Samara - Stadtbesichtigung

1586 wurde eine Bewachungsfestung zum „Samara-Städtchen“ gebaut, 100 Jahre später war es dann Stadt, wichtiger Militärstützpunkt und Umschlagplatz des russischen Handels mit dem Orient. Ab 1920 begann auch hier der industrielle Aufschwung. Kurz vor der historischen Schlacht um Moskau zogen 1941 die Regierungsorgane samt Teilen der militärischen Verwaltung hierher: Der „Stalinbunker“ mit einem Arbeitszimmer in 37 m Tiefe wurde gebaut, den auch wir besichtigen.

Tag 18 Samara - Ufa

Heute erreichen wir die Universitätsstadt Ufa an der Mündung der Flüsse Ufa und Djoma, industriell geprägt von der Erdölindustrie.

Tag 19 Ufa - Stadtbesichtigung

Als Ufa 1574 als Festung gegründet wurde, gab es keine östlicher gelegene, russische Stadt bis zum Stillen Ozean. Heute ist Ufa wichtiger Industriestandort und Verkehrsknotenpunkt: Transsibirische Eisenbahn, Autobahnen, Frachtschifffahrt, Luftverkehr und Pipelines für Gas und Erdöl. Tänzer Rudolf Nurejew ist berühmter Sohn der Stadt, Halle/ Saale ist seit 1997 Partnerstadt.

Tag 20 Ufa - Tscheljabinsk

Ziel ist heute Tscheljabinsk an der Grenze zwischen Mittlerem und Südlichem Ural, Ende des 18. Jhdts. Schauplatz für Kämpfe im Bauernaufstand gegen Katharina der Großen. Lange Kleinstadt, gelang die schnelle industrielle Entwicklung erst nach dem Bau der Transsib-Verbindung nach Moskau. Im II. WK nannte man Ufa auch „Tankograd“, da hier die T-34-Panzer und Stalinorgeln gebaut wurden.

Tag 21 Tscheljabinsk - Stadtbesichtigung

Wir sehen Universitäten, bekannte Theater, Opernhaus, Puppentheater, Alexander-Newski-Kirche und schnurgerade, kilometerlange Boulevards.

Tag 22 Tscheljabinsk - Kurgan

Unweit der Grenze zu Kasachstan geht unsere heutige Tagesetappe im Westen der Ischimebene in Kurgan im Südwesten Sibiriens zu Ende. Zarin Katharina II verlieh ihr 1782 die Stadtrechte. Wenig später nutzte man das entlegene Kurgan als Verbannungsort für politische Gefangene. Auch hier begann der industrielle Aufstieg mit der Transsib.

Tag 23 Kurgan - Ischim

1670 als Dorf Korkina Sloboda gegründet, wurde es 1782 von Katharina II in Ischim umbenannt – heute hat es fast 70.000 Einwohner.

Tag 24 Ischim - Omsk - „Bergfest I“

Wir erreichen nun Sibirien, also den asiatischen Teil Russlands. Omsk, siebtgrößte Stadt Russlands, wurde 1716 als Grenzfestung und als Stützpunkt zur Erschließung Sibiriens gegründet. Im 19. Jh. war es Vebannungsort für Dissidenten, im II. WK wuchs es auf das 3-fache durch das Umsiedeln zahlreicher Industriebetriebe, danach „geschlossene Stadt“ wegen seiner Militär- und Raumfahrtindustrie. Heute feiern wir mit russischen Spezialitäten, Bier und Wodka unser „Bergfest“ für die Anreise.

Tag 25 Omsk - Stadtbesichtigung

Wir besichtigen die sehenswerte Altstadt mit seinen Fassaden aus mehreren Jahrhunderten, hören und sehen die imposante Vielfalt und Anzahl der Industrie – ob Erdölkonzern Gazprom Neft oder Brauerei Sibirische Krone oder, oder.

Tag 26 Ruhetag
Tag 27 Omsk - Barabinsk

Unsere letzte Etappe vor Novosibirsk führt in das Steppengebiet der Barabasteppe im Westsibirischen Tiefland und zu der nach dieser benannten Stadt Barabinsk. Die kleine Stadt ist für die Transsib eine wichtige Station wegen ihres großen Lokomotivdepots mit ausgedehnten Eisenbahnwerkstätten.

Tag 28 Barabinsk - Novosibirsk

Heute erreichen wir Novosibirsk, erst 1893 mit dem Brückenbau über den Ob für die Transsib gegründet, heute drittgrößte Stadt Russlands und die größte Sibiriens. 1915 war hier der geografische Mittelpunkt des Russischen Reiches; als Zeichen dafür wurde die St. Nikolai-Kapelle erbaut.

Tag 29 Novosibirsk - Stadtbesichtigung

Zahlreiche Zeugnisse des Sozialistischen Klassizismus wie z. B. das Opernhaus oder die Leninstatue, aber auch das Leninhaus werden wir heute sehen, natürlich auch die St. Nikolai-Kapelle und die beiden ersten Brücken über den Ob.

Tag 30 Ruhetag  
Tag 31 Novosibirsk - Kemerovo

Weiter geht unsere Fahrt gen Osten in die große Bergbau-Region des Kusnezkbeckens. 1721 wurden die Kohlevorkommnisse entdeckt, 1907 die ersten Zechen gegründet.

Tag 32 Kemerovo - Krasnojarsk

Unser nächstes Ziel an der Transsib ist die drittgrößte Stadt Sibiriens: Krasnoyarsk. In der Umgebung wurden Überreste eines 12.000 Jahre alten Mammuts gefunden.

Tag 33 Krasnojarsk - Stadtbesichtigung

Krasnojarsk wurde 1628 als Ostrog (hölzerne Festung) durch einen Kosakenverband gegründet. Zwischen 1938 und 1956 wurden in dieses Gebiet ein Million Menschen deportiert und zur Zwangsarbeit für die sich im Aufbau befindliche Industrie eingesetzt – die Stadt wurde zum Industriezentrum Ostsibiriens. Der 10-Rubel-Schein zeigt uns die Sehenswürdigkeiten der Stadt: die Kapelle Paraskewa-Pjatniza, die Kommunale Brücke und das Kraftwerk am Krasnojarsker Stausee.

Tag 34 Krasnojarsk - Kansk

Heute übernachten wir in der Stadt Kansk, eine der älteren Städte Sibiriens. Auch hier eine ähnliche Entwicklung von der Festung gegen feindliche Angriffe im 17. Jh., dann Straßenbau und aufblühender Handel, dann Verbannungsort und Gulag-Straflager, schließlich Transsib-Anbindung und Industrieaufbau.

Tag 35 Kansk - Tulun

Unser letzter Stopp vor Irkutsk führt in der Ebene nördlich des Ostsajan nach Tulun – bedeutet auf jakutisch „Tal“ –, das noch Holzhäuser aus dem 19. Jh. aufweist.

Tag 36 Tulun - Irkutsk

Am einzigen Ablauf des Baikalsees, der Angara, gelegen ist Irkutsk, das wir heute erreichen. 1661 aus einem Kosakenfort entstanden und ab ca. 1760 durch den Bau des Sibirischen Trakts mit Moskau verbunden. Ab da blühte der Handel mit den Schätzen Sibiriens und Importen aus China: Pelze, Diamanten, Gold, Seide, Tee, Holz. Von hier aus startete 1728 Vitus Bering seine ersten beiden Expeditionen.

Tag 37 Irkutsk - Stadtbesichtigung

Das Kloster zu Mariä Erscheinung, die Erlöserkirche, Kathedrale, verschiedene Theater und angesehene Museen zeigen uns Irkutsks kulturelle Stärke. Viele Kaufmannshäuser und zahlreiche Beispiele reizvoller sibirischer Holzarchitektur lassen verstehen, warum es um 1900 „Paris Sibiriens“ genannt wurde.

Tag 38 Irkutsk - Baikalsee

Nach dem Frühstück fahren wir zum Baikalsee, dem wasserreichsten und geheimnisvollsten Binnensee der Welt. Er enthält 20 % des gesamten Süßwasserbestandes unseres Planeten. Gemeinsam besuchen wir den bekannten Ausflugsort Listvjanka.

Tag 39 Baikalsee - Ausflug mit Picknick

Wir verbringen einen Ausflugstag am Baikalsee mit gemeinsamen Picknick. Die am Baikalsee lebenden mongolischen Ureinwohner, die Burjatien, nennen ihn auch „Perle Sibiriens“ und „Brunnen des Planeten“.

Tag 40 Ruhetag  
Tag 41 Baikalsee - Ulan-Ude

Letzte Zwischenstation vor der Mongolei ist die Hauptstadt der russischen Teilrepublik Burjatien, Ulan-Ude. Hier verzweigen sich Transsib und Transmongolische Eisenbahn.

Tag 42 Ulan-Ude - Stadtbesichtigung

Ursprünglich ab 1666 Überwinterungsstation von Kosaken an der Uda, dann Stadt, wurde sie 1878 nach einem großen Brand komplett neu aufgebaut. Wir sehen die weltgrößte Porträtbüste Lenins und außerhalb der Stadt das buddhistische Kloster Iwolginski Dazan.

Tag 43 Ulan-Ude (RUS) -Grenze- Suhbaatar (MN)
Tag 44 Suhbaatar - Ulaanbaatar

Willkommen in der Mongolei, in einer anderen Welt mit erwarteten und unerwarteten Eindrücken. Wir fahren nach Ulaanbaatar, wichtigste Stadt der Mongolei, Sitz der Regierung, wichtiger Verwaltungseinrichtungen und Behörden, einzige Großstadt im westlichen Sinne.

Tag 45 Ulaanbaatar - Stadtbesichtigung

Wir sehen das Süchbaatar-Denkmal, das Zaisan-Denkmal (Erinnerung an den II. WK), bud¬dhistische Tempelmuseen und das Gandan-Kloster. Im Naturkundemuseum gibt es be¬-eindruckende Dinosaurierskelette aus der Wüste Gobi, der Palast des Bogd Khan diente dem achten Bogd Khan. Dessen Bruder Choyjin Lama war Staatsorakel der Mongolei.

Tag 46 Ulaanbaatar - Karakorum/Kloster Erdene Zuu

Im Westen erwarten uns zwei bedeutende und sehenswerte Ziele: Das Kloster Erdene Zuu („Kostbarer Herr“) war das erste buddhistische Kloster in der Mongolei, benannt nach dem Bild einer Gottheit, die in der 400 m mal 400 m großen Klosteranlage aufgestellt war. Erhaben und imposant sehen wir die von 108 Stupas gekrönte Mauer und die vier erhaltenen Tempel. Unmittelbar daneben liegt die Ruinenstätte Karakorum, der Hauptstadt des mittelalterlichen, von Dschingis Khan gegründeten Mongolen¬reiches, am Fuße des Changai-Gebirges.

Tag 47 Führung Karakorum und Erdene Zuu - Hogno Haan

Nach Führungen und Mittagessen fahren wir noch ein Stück zurück, um morgen den Tereli N. P. östlich von Ulaanbaatar bequem erreichen zu können.

Tag 48 Hogno Haan - Tereli N. P.

Letztes großes Ziel unseres Mongolei-Besuchs ist der Tereli N. P., bekannt für seine typischen Landschaftsformen mit riesigen Granitblöcken, bizarren Felsen und Edelweißwiesen. Man sagt, wer nur wenige

Tage in der Mongolei ist, sollte einen Großteil hier verbringen, um das Wesen von Land und Bewohnern auf sich wirken lassen zu können.

Tag 49 und Tag 50 Ruhetage
Tag 51 Tereli N. P.- Suhbaatar

Der „geordnete Rückzug“ unserer Abenteuerreise – ca. 900 km kürzer – beginnt. Dazu fahren wir bis Ischim die Hinstrecke zurück, unterbrochen von 2 Ruhetagen.

Tag 52 Suhbaatar (MN) -Grenze- Ulan-Ude (RUS)
Tag 53 Ulan-Ude - Baikalsee
Tag 54 Baikalsee - Irkutsk
Tag 55 Ruhetag oder fakultativ Fahrt mit der Baikalbahn (falls angeboten).  
Tag 56 Irkutsk - Tulun  
Tag 57 Tulun - Kansk
Tag 58 Kansk - Krasnojarsk
Tag 59 Ausflug ins Naturschutzgebiet
Tag 60 Krasnojarsk - Kemerovo
Tag 61 Ruhetag
Tag 62 Kemerovo - Novosibirsk
Tag 63 Novosibirsk - Barabinsk

Tag 64 Barabinsk - Omsk - „Bergfest II“

Tag 65 Omsk - Ischim
Tag 66 Ischim - Tjumen

Ab nun beginnt der neue Teil unseres Rückweges und hat Tjumen an der Tura zum Ziel, seit dem 17. Jh. wichtiger Transitpunkt des Handels und bedeutendes Handwerkerzentrum mit Schmieden, Glockengießereien, Lederverarbeitung und Seifenproduktion, später kam Schiffbau und Fischfang dazu.

Tag 67 Tjumen - Ekaterinburg

Mit Ekaterinburg am Uralgebirge erreichen wir nicht nur die viertgrößte Stadt Russlands und drittwichtigste Region, sondern fast die imaginäre Linie zum europäischen Russland, welche nur 40 km westlich verläuft. Benannt nach Katharina I. und der Hl. Katharina wurde sie Anfang des 18. Jhdts. mit dem Bau einer Eisenhütte gegründet, mit den notwendigen Wohngebäuden daneben und einer Befestigungsanlage drum herum. Da morgen kein Fahrtag ist, feiern wir heute das „Rückreise-Bergfest“ nach.

Tag 68 Ekaterinburg - Stadtbesichtigung

Als bekannteste historische Sehenswürdigkeit sehen wir die „Kathedrale auf dem Blut“. Sie wurde auf der Stelle errichtet, an der im Juli 1918 der letzte Zar Nikolaus II. samt seiner Familie ermordet wurde. In der Heilige-Dreifaltigkeits-Kathedrale war einst Rasputin Mönch.

Tag 69 Ruhetag
Tag 70 Ekaterinburg - Satka

Unsere erste Nacht wieder in Europa verbringen wir in Satka, einer – für russischen Verhältnisse – Kleinstadt am Westrand des Südlichen Urals. Sie entstand 1756 mit Errichtung eines Eisenwerkes durch die Unternehmerfamilie Demidow.

Tag 71 Satka - Ufa

Unsere heutige, relativ kurze Tagesetappe führt uns nochmals nach Ufa, welche wir schon vom 19. Tag kennen. Ufa ist übrigens die Hauptstadt der Republik Baschkortostan, dank Erdölvorkommen und Petrochemie eine der reichsten Republiken in Russland. Aber auch der weltweit einzige Ort, wo Waldimkerei bis heute als Gewerbe erhalten ist. Die im Kampf erprobten Baschkiren halfen übrigens oft der russischen Armee – siehe auch die Inschrift am Völkerschlachtdenkmal in Leipzig.

Tag 72 Ufa - Kasan

Heute treffen wir wieder auf die Wolga, an der 1005 Kasan, Hauptstadt der Republik Tatarstan, gegründet wurde. Schon im Mittelalter war es bekannt für seine prächtigen Paläste und Moscheen, für seine Lederwaren und Goldschmiedearbeiten.

Tag 73 Kasan - Stadtbesichtigung

Gemeinsam sehen wir diese „Perle der Architektur, die Orient und Okzident in sich vereint“. Der Kasaner Kreml gilt als einer der schönsten seiner Art (UNESCO-Weltkulturerbe) mit seiner Mariä-Verkündigungs-Kathedrale.

Tag 74 Kasan - Nizhniy Novgorod

Unser letzter Stopp vor Moskau gehört N. Novgorod, fünftgrößte Stadt Russlands an der Einmündung der Oka in die Wolga, um 1850 Drehscheibe des russischen Handels, später Industrie-Metropole.

Tag 75 Nizhniy Novgorod - Stadtbesichtigung

Der gewaltige Kreml aus rotem Ziegelstein, eine der mächtigsten, erhaltenen russischen Festungen wird auch uns faszinieren. Eine der reichsten Kaufmannsfamilien Russlands, die Stroganoffs, handelte im 17. Jh. von hier aus und prägte sogar einen eigenen Architektur- und Ikonenstil. Später als „geschlossene Stadt“ wurden hier Atom-U-Boote, Kampfflugzeuge und Panzer produziert. Auch hier wurden deutsche Kriegsgefangene gefangen gehalten.

Tag 76 Nizhniy Novgorod - Moskau

Nochmals eine Etappe und Russlands mächtige Hauptstadt Moskau ist erreicht. Ab nun decken sich Etappen und Beschreibungen mit „Belarus-Karelien“.

Tag 77 Moskau - Stadtrundfahrt

So viel zu sehen, so viel zu hören. Mit Bus und Führer „erfahren“ wir Moskau, sehen Kreml und Roten Platz, Lenin-Mausoleum und Kaufhaus GUM und vieles mehr.

Tag 78 Moskau - Kreml

Ein extra Tag gehört dem Kreml. Die Zarenburg birgt viele Sehenswürdigkeiten von der Krönungskirche der Zaren bis zur Rüstkammer, einer der größten Schatzkammern der Welt. Die Metroführung am Nachmittag wird alle beeindrucken.

Tag 79 Moskau - Valdaj

Das kleine Valdai zwischen den Metropolen am Valdaisee lädt viele Erholungssuchende ein – heute uns.

Tag 80 Valdai - St. Petersburg

Bevor wir St. Petersburg, das „Venedig des Nordens“ erreichen, liegt Novgorod, die „neue Stadt“ auf unserem Weg.

Tag 81 St. Petersburg - Stadtrundfahrt und Eremitage

1703 öffnete Zar Peter mit der Stadtgründung „ein Fenster zum Westen“. Nach seinen Entwürfen wollte er mitten in einem rückständigen Land eine Stadt zum Vorzeigen erschaffen. Zwei Tage lang offenbart sich uns die einzigartig stilistische Geschlossenheit des gesamten Panoramas.

Tag 82 St. Petersburg - Puschkin und Katharinenpalast

Im Katharinenpalast sehen wir natürlich auch das Bernsteinzimmer.

Tag 83 Ruhetag
Tag 84 St. Petersburg -Grenze- Helsinki
Tag 85 Heim- oder Weiterreise

11.06. bis 03.09.2019

Besuchen Sie unser Fernreise-Treffen am 05.09.2018 in Wörnitz.

Tourtage:85 Tage

Fahrtage:49 Tage

für:    

Tourbeginn:N. Spreewald, D

Tourende:Helsinki, FIN

min. Tourlänge/Tag:160 km

max. Tourlänge/Tag:570 km

Tourlänge:ca. 16200km

* siehe Hinweise

Leistungen:

  • Begrüßungsessen
  • Stadtbesichtigungen mit Bus und Guide in Warschau (PL), Brest (BY), Minsk (BY), Voronesch, Saratov, Samara, Ufa, Tscheljabinsk, Omsk, Novosibirsk, Krasnojarsk, Irkutsk, Ulan-Ude, Ekaterinburg, Perm, Kasan, Nizhniy Novgorod, 2 Tage Moskau, 3 Tage St. Petersburg (RUS), Ulaanbaatar (MN), jeweils mit Bus und Guide
  • Ausflug und Picknick am Baikalsee
  • Mongolei-Programm: je 2 x Frühstück und Abendessen in Ulaanbaatar
  • Stadtrundfahrt Ulaanbaatar mit Bus und Guide
  • Eintritte und Besichtigungen für Erdene Zuu
  • Karakorum und Tereli N. P.
  • 5 Essen in den jeweiligen Camps
  • 5 Tage Begleitung durch mongolischen Guide
  • 2 „Bergfeste“ mit russischen Spezialitäten
  • Bier und Wodka
  • Abschiedsessen und 20 weitere Essen
  • Visa: Gebühren und Beschaffung für Belarus und Russland, ab poln.-weißruss. Grenze bis zur russ.-finn. Grenze Begleitung durch russischen Guide 

+ Leistungs-ABC

Die Reisepässe müssen 10 Wochen vor Reisebeginn bei uns im Büro sein (ansonsten Gebührenzuschläge).