Kommt ins schöne Krakau mit seiner tausendjährigen Tradition. Dank Verschonung im 2. Weltkrieg zeigt sie uns das Bild glanzvoller Epochen. Kein Wunder, dass es die UNESCO schon früh zum Weltkulturerbe erklärte. Außerhalb Krakaus sehen wir Wieliczka, eines der ältesten und größten Salzbergwerke der Welt, Schwarze Madonna in Tschenstochau und Zakopane in der Hohen Tatra. Was erwartet uns kulinarisch? Eine vielfältige, bäuerliche Küche mit z. B. Piroggen oder Bigos. Natürlich darf ein Wodka (übersetzt „Wässerchen“) nicht fehlen.

Tag 1 Treffen in Krakau

Bei einem gemeinsamen Begrüßungsessen lernen wir uns kennen.

Tag 2 Krakau - Stadtbesichtigung

Willkommen in der schönsten Stadt Polens, die nach 6 Jahrhunderten Hauptstadt heute noch „heimliche“ Hauptstadt Polens genannt wird. Alle Wege führen zum Hauptmarkt, dem pulsierenden Herzen der Stadt und einem der größten Plätze Europas, vergleichbar nur mit dem Markusplatz in Venedig. Die langgestreckten Renaissance-Hallen der ein bisschen orientalisch anmutenden Tuchhallen teilen den riesigen Platz und künden vom einstigen „Goldenen Zeitalter“ Krakaus. Beeindrucken wird uns auch die Marienkirche, deren Stolz ihr Hauptaltar ist (mit 11 Metern Breite und 12 Metern Höhe der größte Altar seiner Zeit), geschnitzt vom Nürnberger Bildhauer Veit Stoß.

Tag 3 Busfahrt nach Wieliczka

Der Bus holt uns ab nach Wieliczka. Laut Legende prophezeite einst Prinzessin Kunigunde, dass man dort, wo man ihren in eine Schlucht geworfenen Brillantring wieder finden würde, einen Schatz entdecken würde. Man fand „Weißes Gold“ in riesigem Ausmaß, denn im Mittelalter konnte der Salzpreis mit dem von Gold mithalten. Prunkstück des Salzbergwerkes ist die in 32 Jahren von den Arbeitern erschaffene Kapelle in 100 Metern Tiefe mit prachtvollen Skulpturen und Reliefs – natürlich alles aus Salz!

Tag 4 Zur freien Verfügung

Vielleicht zwischen Kunsthandwerk, Keramik, Bernsteinschmuck oder Trachtenaccessoires in den Tuchhallen stöbern?

Tag 5 Busfahrt nach Tschenstochau

Wir besuchen das Pauliner-Kloster auf dem Jasna Gora, dem „Lichten Berg“, in dem sich das wichtigste Pilgerziel Polens befindet: das Bild der Schwarzen Madonna. Es zeigt ein abweisendes dunkles Frauenantlitz, verunstaltet von zwei Narben. Die Narben erinnern an einen Hussitenüberfall im Jahre 1430. Seit 700 Jahren pilgern unzählige zu diesem Bild und suchen die Hilfe der Madonna. Sogar Könige kamen, spendeten Gold und hofften auf göttlichen Segen.

Tag 6 Alma Mater und Kazimierz

Heute wollen wir uns zwei besonderen Bereichen Krakaus widmen: seiner Universität und seinem jüdischen Viertel. Seit 1400 ist Krakau auch Universitätsstadt, da man nicht länger hinter Paris, Bologna, Prag und Oxford nachstehen wollte. Im Collegium Maius, heute Universitätsmuseum, sehen wir den ersten Globus, auf dem Amerika eingezeichnet wurde, hören vom berühmtesten Studenten Kopernikus oder von der „Sonderaktion Krakau“, als 1939 die Wehrmacht 144 Lehrkräfte festnahm und deportierte. In Kazimierz, dem berühmten jüdischen Viertel Krakaus, sehen wir unter anderem die ehemalige Email-Fabrik des NSDAP-Mitglieds Oskar Schindler, der viele Juden rettete (Auschwitz liegt nur 53 km entfernt) und dessen Geschichte auch hier von Steven Spielberg verfilmt wurde.

Tag 7 Busfahrt „Zakopane - Hohe Tatra“

Nach soviel Stadtluft lockt uns nun im Süden die Hohe Tatra, das kleinste Hochgebirge der Welt. Ziel ist der begehrte Luftkurort Zakopane, der 1936 bereits die Skiweltmeisterschaft ausrichtete.

Tag 8 Heim- oder Weiterreise

21.04. bis 28.04.2019

Tourtage:8 Tage

Fahrtage:0 Tage

für:    

Tourort:Kraukau, PL

* siehe Hinweise

Leistungen:

  • Begrüßungsessen
  • Stadtbesichtigung Krakau mit Wavel (Burg) und Mittagessen
  • Busfahrt Wieliczka mit Eintritt und Führung
  • Busfahrt „Tschenstochau“ mit Mittagessen
  • Besichtigung Alma Mater und Kazimierz mit Transfer
  • Busfahrt „Zakopane und Hohe Tatra“
  • Abschiedsessen 

Leistungs-ABC